Orientierung bei Mobbing · Für dich. Für einander. Schweiz / DE
a alvihemobb.chJetzt Unterstützung finden ↗

DEIN ERSTER SCHRITT ZU MEHR HALT

Du musst da
nicht allein
durch.

Mobbing tut weh. Und du hast Unterstützung verdient. Hier findest du Orientierung, konkrete nächste Schritte und Menschen, die dir zuhören.

In deinem Tempo. Ohne Anmeldung.

01   Du wirst ernst genommen.02   Du darfst Hilfe holen.03   Du bestimmst den nächsten Schritt.

VOM GEFÜHL ZUM NÄCHSTEN SCHRITT

Wo erlebst du Mobbing?

Jede Situation ist anders.
Finde einen Einstieg, der zu dir passt.

WENN GERADE ALLES ZU VIEL IST

Du musst nicht alles
heute lösen.

Ein erster Schritt reicht. Du kannst klein anfangen.

Mit jemandem sprechen ↗
  1. 01

    Bring dich in Sicherheit.

    Geh, wenn möglich, an einen sicheren Ort und zu einer Person, der du vertraust. Bei unmittelbarer Gefahr ruf die Polizei unter 117.

  2. 02

    Erzähl jemandem davon.

    Du brauchst keine perfekten Worte. «Mir passiert etwas, das mich belastet. Kannst du mir zuhören?» ist ein guter Anfang.

  3. 03

    Halte fest, was passiert.

    Notiere Datum, Ort, Vorfälle und mögliche Zeugen. Bewahre Notizen geschützt auf. Du musst sie hier nirgends eingeben.

EIN MENSCH AM ANDEREN ENDE

Hier hört dir jemand zu.

Anlaufstellen in der Schweiz.
Du darfst dich auch melden, wenn du unsicher bist.

ERWACHSENE

Die Dargebotene Hand

Ein vertrauliches Gespräch, wenn du belastet bist und jemanden zum Zuhören brauchst.

143 ↗

Telefon · rund um die Uhr

Chat & E-Mail auf 143.ch ↗
Du bist gerade in Gefahr?

Bei unmittelbarer Bedrohung: 117 – Polizei. Bei einem medizinischen Notfall: 144 – Ambulanz.

Die Nummern gelten für die Schweiz. Im Ausland nutze die örtlichen Hilfsangebote. Wir sind keine eigene Beratungs- oder Notfallstelle.

VERSTEHEN, WAS PASSIERT

«Ist das schon
Mobbing?»

Wiederholtes Ausgrenzen, Demütigen oder gezieltes Angreifen kann Mobbing sein. Auch einzelne verletzende Vorfälle verdienen Aufmerksamkeit. Du musst das nicht erst benennen können, um Hilfe zu bekommen.

Dein Erleben zählt.
Was unterscheidet Mobbing von einem Streit?

Bei einem Streit geht es meist um eine konkrete Meinungsverschiedenheit. Mobbing beschreibt wiederkehrende, gezielte Angriffe über längere Zeit. Oft fällt es der betroffenen Person schwer, sich zu wehren. Eine Beratungsstelle kann mit dir die Situation einordnen.

Was, wenn mir niemand glaubt?

Das kann sehr verletzend sein. Sprich eine weitere Vertrauensperson oder Beratungsstelle an. Konkrete Beispiele und Notizen können helfen, deine Situation verständlich zu machen. Du darfst jemanden zum Gespräch mitnehmen.

Muss ich die Person direkt konfrontieren?

Nein. Wenn du Angst hast oder ein Machtgefälle besteht, hole dir zuerst Unterstützung. Plane weitere Schritte gemeinsam mit einer Vertrauensperson oder Fachstelle.

Wie unterstütze ich mein Kind?

Höre ruhig zu, nimm das Erzählte ernst und vermeide Schuldzuweisungen. Besprecht gemeinsam, welche Unterstützung hilfreich ist. Beziehe Schule oder Schulsozialarbeit ein und vereinbare, wann ihr die nächsten Schritte überprüft.

✳

Hilfe holen ist ein Schritt.
Kein Zeichen von Schwäche.

Finde deine Anlaufstelle ↗
Quellen & Hinweise zu dieser Website

Informationen geprüft am 29. Oktober 2026. Grundlage und weiterführende Informationen: Pro Juventute 147, Dargebotene Hand, SECO: Mobbing am Arbeitsplatz, Kanton Schwyz: Mobbing und Kanton Zürich: Notrufnummern. Die allgemeinen Tipps ersetzen keine persönliche medizinische, psychologische oder rechtliche Beratung.

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